

Pu erh Tee (und nicht fälschlicherweise Pu er Tee) ist nicht nur ein Tee mit einem geheimnisvollen Namen, es ranken sich auch viele geheimnisvolle Geschichten um diese Teesorte. Pu erh Tee wurde schon 300 n. Chr. In China hergestellt. Die Pu erh Tee Bäume wachsen ausschließlich in der Südchinesischen Provinz Yunnan und können sehr alt werden.
Der Pu erh Tee ist wohl ursprünglich eine Art des grünen Tees gewesen. Allerdings erhält er durch eine spezielle Verarbeitungsweise seine rötliche Farbe (daher wird der Pu erh Tee auch als roter Tee bezeichnet). Anders als bei anderen Tees werden die Blätter des Pu erh Tee nicht gebrochen, sondern gepresst, wodurch die Fermentation wesentlich länger dauert als bei herkömmlichen Teesorten. Die Fermentation des Tees kann unter Umständen mehrere Jahre andauern. Die teuersten und besten Tees lagern durchaus auch 50 Jahre und mehr. Allerdings werden heutzutage in der industriellen Fertigung des Tees Verfahren angewandt, die es ermöglichen die Reifung des Pu erh Tee wesentlich zu beschleunigen. Ansonsten wäre die weltweite Nachfrage nach Pu erh Tee gar nicht zu bewältigen.
Pu Erh Tee und seine Wirkung
Pu erh Tee ist dem grünen Tee in vielerlei hinsichtlich recht ähnlich. So hat auch er nur einen mäßigen Koffeingehalt und enthält Gerbsäuren, Saponione und große Mengen an Fluor. In seiner Wirkung wird ihm nachgesagt ein echter Fatburner zu sein der beim Abnehmen helfen können soll. Tatsächlich ist dies wissenschaftlich bisher nicht weiter belegt. Pu erh Tee wurde allerdings schon im alten China zur Reinigung von innen verwendet und er fördert den Abbau von Alkohol in der Leber. Daher kann der Tee durchaus auch zu einem besseren körperlichen Wohlbefinden beitragen.
Die Zubereitung von Pu erh Tee
Die Ideale Wassertemperatur um einen Pu erh Tee aufzubrühen liegt bei etwa 85 – 95°C. Das Wasser kann also fast kochend aufgegossen werden. In aller Regel nimmt man etwa einen bis drei Teelöffel Tee pro Kanne und lässt den Tee dann etwa 3-5 Minuten ziehen. Pu erh Tee kann problemlos auch mehrfach aufgebrüht werden. In China werden die gleichen Blätter sogar bis zu viermal neu aufgebrüht. Allerdings ist hier sicherlich mit geschmacklichen Einbußen zu rechnen. Zum süßen des Tees sollte man (wie bei den meisten Teesorten) keinen weißen Zucker verwenden, sondern besser etwas Honig oder Ahornsirup, bzw. braunen Rohrzucker.

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