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Matcha Tee
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 Matcha Tee - der Teezeremonie Tee

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Matcha ist japanisch und bedeutet übersetzt “gemahlener Tee“. Bei Matcha handelt es sich im wahrsten Sinne des Wortes um zu ganz feinem Pulver zermahlendem Tencha Tee, einem Grün Tee der genau wie Gyokuro im Schatten gezogen wird. Nach der Ernte wird der Tencha Tee getrocknet und dann in Steinmühlen zu Matcha gemahlen. Seine Hauptverwendung findet Matcha in der Japanischen Teezeremonie und hat auf Grund seiner Zubereitung auch den Namen „Jadeschaum“ erhalten. Matcha Tee hat eine intensive grüne Farbe und ist geschmacklich eher herb.

Matcha Tee wird frisch verbraucht und nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahrt. Auf diese Art und Weise bleibt Matcha über mehrere Wochen frisch. Matcha Tee wird nur in Japan angebaut in der Nähe von Kyoto. Die Verarbeitung von Tencha zu Matcha ist aufwendig, so braucht es fast 1 Stunde um 30 Gramm Matcha in den traditionellen Steinmühlen zu mahlen. Dieser Aufwand ist neben der Qualität sicherlich auch der Grund dafür, dass Matcha Tee als edle Teesorte gilt und sehr teuer ist.

Während einer japanischen Teezeremonie gibt es zwei Weisen auf die Tee zubereitet werden kann. Starker Tee der mit viel Teepulver und wenig Wasser angerichtet wird, sowie dünner Tee der mit viel Wasser zubereitet wird. Für die Zubereitung von normalen Matcha Tee nimmt man 1 bis 2 Gramm Teepulver und gießt es mit 60 – 100 ml heißem Wasser auf. Da Matcha ähnlich dem Gyokuro angebaut wird reicht hier eine Wassertemperaturen von 60 Grad aus. Nun schlägt man das Gemisch mit einem kleinen Bambusbesen, den man Cha sen nennt schaumig. Je fester der Schaum, desto besser ist der Tee gelungen.

Es wird vermutet dass sich die Zubereitungsart von Matcha im 7. Jahrhundert in China entwickelt hat. Die Pulverform ist in der ostasiatischen Medizin Tradition und daher wurden auch Teeblätter zu Pulver verarbeitet. Dies fand meist in buddhistischen Klöstern statt. Um 1190 fand von China aus nicht nur der Buddhismus sondern auch Teesamen ihren Weg nach Japan.

In China wurde Matcha nicht mehr zelebriert wohingegen er in Japan eine wahre Blütezeit erlebte. Der große Teemeister Sen no Rikyu entwickelte im 16. Jahrhundert die Japanische Teezeremonie und in seinen Gedichten beschreibt er den Tee Weg und wie Matcha richtig zuzubereiten und zu trinken ist.
Es gibt eine Vielzahl von Teevarianten denen Matcha beigemischt wird.
Matcha wird auch verwendet um Blatttees zu veredeln. Traditionell macht man dies mit drei Teesorten: Sencha, Kukicha und Genmaicha.

Beim Matcha-iri Sencha wird dem Sencha ein wenig Matcha beigefügt. Die Teeblätter erhalten ein leicht flauschiges Aussehen. In der Tasse ist die grüne Färbung dieses Tees intensiver als bei herkömmlichem Sencha Tee.

Matcha-iri Kukicha ist ein Stengeltee (Kukicha), vermengt mit etwas Matcha. Das Ergebnis ist ein dunkelgrüner, süßlicher Tee mit einem intensiven, frischen Aroma.

Matcha-iri Genmaicha besteht aus geröstetem Reis (Genmai), Sencha und etwas Matcha Tee.

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