

Bambustee? Moment mal! An dieser Stelle wird sich sicherlich der ein oder andere fragen, ob hier wirklich die Pflanze gemeint sein soll, die so gerne gebündelt in deutschen Wohnzimmern auf dem Fensterbrett steht? Und die Antwort lautet ja, mehr oder weniger. Es gibt mehrere hundert verschiedene Arten der Bambus Pflanze und von einigen werden die jungen und zarten Blätter für Bambusblättertee geerntet.
In Asien hat Bambusblättertee bereits eine lange Geschichte und wird dort gerne und viel von der Bevölkerung genossen, da hier bereits früh erkannt wurde, welche positiven Eigenschaften der Bambustee mit sich bringt. Hierzu aber später noch etwas mehr.
Für alle, die sich an Grüntees versucht haben, aber dem Geschmack, trotz Gedanken an die vielen gesunden Inhaltstoffe, nichts abgewinnen können, sei als Alternative tatsächlich der Bambustee ans Herz gelegt. Bambustee hat einen milden, weichen und erfrischenden und leicht süßlichen Geschmack und sieht dazu dank seiner hellgrünen Farbe noch sehr appetitlich aus. Darüber hinaus muss man sich nicht sorgen, dass Koffein einem schlaflose Nächte beschert wie bei klassischen Teesorten. Bambustee hat ganz einfach kein Koffein als Inhaltsstoff.
Bambustee Wirkung
Dem Bambustee werden mehrere positive Eigenschaften zugeschrieben. So enthalten die Bambusblätter reichlich Vitamin C, Kalium, Eisen, etwas Fruchtzucker (daher schmeckt der Tee auch sehr gut ungesüßt) und verschiedene Mineralstoffe.
Dem Bambusblättertee wird eine entwässernde und verdauungsfördernde Wirkung zugeschrieben, die bei Entschlackungskuren oder auch Diäten behilflich sein können. Aber auch einfach als rehydrierender Sommerdrink kalt genossen, wird der Bambustee immer beliebter, da die Inhaltsstoffe, die dem Körper beim Schwitzen verloren gehen, wieder durch den Bambusblättertee zum Teil zugeführt werden können. Ein idealer Drink und Durstlöscher also, der durch seine Milde und das fehlende Koffein übrigens auch gut für Kinder geeignet ist und häufig auch sehr gut bei den Kids ankommt.
Bambusblättertee Zubereitung
Die Zubereitung des Bambustee ist denkbar einfach. In loser Form übergießt man ca. 1-2 Teelöffel Bambustee pro Tasse mit sprudelnd kochendem Wasser und lässt den Tee dann kurz (ca. 1-3 Minuten) ziehen – fertig! Die Bambusblätter können problemlos zwei bis dreimal aufgegossen werden. Der Geschmack leidet hierunter nur wenig. Als begleitende Maßnahme bei Diäten oder Entschlackungskuren werden etwa 1-3 Tassen des Tees als Tagesmenge empfohlen.
Im Übrigen wird Bambustee auch in Deutschland bereits als Beuteltee angeboten, falls dem ein oder anderen Teetrinker der lose Tee zu lästig sein sollte. Es wird allerdings empfohlen darauf zu achten, dass der Bambus aus biologischem bzw. natürlichem Anbau kommt, um Belastungen von Pestiziden zu vermeiden.
Viel Spaß beim probieren des Babusblättertees!

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